1. PLATZ, WETTBEWERB MEDITATIONSZENTRUM VIPASSANA

22/12/2017

Vipassana heißt "die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind".
Genau das haben wir versucht und so ist es uns gelungen unseren Wettbewerbsbeitrag für das VIPASSANA MEDITATIONSZENTRUM für uns entscheiden zu können.

Geladener Wettbewerb, Auftraggeber: Vipassana Österreich, Verein für Vipassana Meditation

 

 

Das Raumprogramm für das zukünftige Vipassana Zentrum in Rechberg Oberösterreich, die speziellen Anforderungen des Nutzers an Funktionszusammenhänge und Tagesabläufe und das Hanggrundstück erfordern eine ganz klare und einfache architektonische Antwort auf die Bauaufgabe. Die größte Herausforderung liegt im Aufschließen des Grundstückes und in den Verbindungen zwischen den Gebäuden.

 

 

 

1

die SCHWELLE

Zur Förderung eines bewussten Ankommens wurden die Empfangsräume in einem mauerartigen eingegrabenen Gebäude situiert, hier wird man durch eine klar zurückspringende Eingangsnische in das Gebäude geführt und in Empfang genommen. Danach steigt man über eine Treppe nach oben in das Zentrum. Der Blick führt über das Speisezimmer Richtung Osten hinauf zum Meditationshaus man geht jedoch seitlich, Frauen und Männer entsprechend getrennt, über einen Spinderaum zu den Eingängen der Speisehalle.

 

 

 

2

die LEERE MITTE

Wesentliches Gestaltungselement in unserem Entwurf ist eine „LEERE MITTE“. Eine Fläche bzw. ein Garten der von den Besuchern nicht betreten werden darf, die Verbindungselement zwischen der Meditationshalle und dem Speisesaal sowie zwischen den Wohnsiedlungen von Männern und Frauen ist. Sie trennt und verbindet gleichzeitig.

 

 

 

3

vertikale und horizontale WEGE

Vom Speisesaal führen zwei Treppen als erhabene, somit aber auch trennende Wege entlang der „Leeren Mitte“über das Gelände hinauf zu den Meditationshallen. Die Stiegen wurden in einer Linie angeordnet, da das Überwinden der Höhe als bewußte Erfahrung erlebbar sein soll. An diese kaskadenartige Treppe knüpfen horizontale Wege an die zu den jeweiligen Wohnhäusern führen. Um auch eine barrierefreie Erschließung möglich zu machen und auch um mit Servicewägen von einem horizontalen Weg zum nächsten zu gelangen wurden zwischen den Häusern Rampenanlagen eingeführt die die horizontalen Wege miteinander verbinden.

 

 

 

 

 

 

 

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